Februar 2024

Peter Kowald

Sein plötzlicher Herztod in New York im Jahr 2002 hinterließ eine gewaltige Lücke in der internationalen Jazz-Avantgarde und eine Unzahl von Kolleginnen und Kollegen, die ihn betrauerten.

Zentrum der westdeutschen Freejazz-Szene

Peter Kowald, 1944 in Masserberg, Thüringen, geboren, begann mit der Tuba, um mit 16 Jahren zum Kontrabass zu wechseln.… Hier geht's weiter

März 2024

Steve Swallow

Bis auf einige wenige Jahre, in denen er sich mit Jaco Pastorius an der Spitze der internationalen Jazzpolls abwechselte, galt Steve Swallow (geb. 1940) unangefochten als der beste E-Bassist des Jazz.

Erst am Kontrabass

Steve war 1960 als Kontrabassist mit Carla und Paul Bley nach New York gekommen.… Hier geht's weiter

April 2024

Ron Carter

An über 2200 Plattenaufnahmen war Ron Carter beteiligt, und es kommen immer noch welche dazu. Denn der 1937 geborene Bassist ist nach wie vor als Sideman und Leiter eigener Gruppen gefragt.

Ausgebildet als Cellist

Carter, der als Cellist begonnen hatte, um dann den Bass zu seinem Hauptinstrument zu machen, trat Anfang der 60er Jahre in den Bands von Chico Hamilton, Cannonball Adderley und Jaki Byard auf.… Hier geht's weiter

Mai 2024

Palle Danielsson

Zweifellos haben viele europäische Jazzbassisten von ihrer fundierten klassischen Ausbildung profitieren können. Im modernen Jazz gibt es einige skandinavische Bassisten, die sich weltweit einen Namen gemacht haben: Niels-Henning Ørsted Pederson, Arild Andersen, Lars Danielsson, Mads Vinding, Chris Minh Doky oder eben Palle Danielsson, der auf unserem Kalenderblatt zu sehen ist.… Hier geht's weiter

Juni 2024

Eddie Gomez

Wegen seiner überragenden Spieltechnik, seines Ideenreichtums und der Fähigkeit, brillante Soli zu spielen, galt Eddie Gomez als der Nachfolger des Basswunders Scott LaFaro. Scotty, wie er genannt wurde, war der kongeniale Partner des Pianisten Bill Evans in dessen erstem Trio.… Hier geht's weiter

Juli 2024

Esperanza Spalding

Mit Esperanza Spalding begegnet uns eine besondere Musikerin: Sie spielt bewundernswert gut Kontrabass und E-Bass. Gleichzeitig ist sie eine fantastische Sängerin. Die 1984 in Oregon geborene und aufgewachsene Amerikanerin ist ein Leitstern für andere Frauen, sich als Bassistinnen zu beweisen.… Hier geht's weiter

August 2024

Dave Holland

1946 im englischen Wolverhampton geboren, spielte Dave Holland schon als junger Mann mit den besten der britischen Jazzmusiker zusammen. Sein voller Ton, seine instrumentale wie musikalische Meisterschaft zeichneten ihn aus. Im Sommer 1968 machte er seinen entscheidenden Schritt: Miles Davis hörte ihn in London und verpflichtete ihn für sein neues Quintett, in dem Dave bis Ende 1970 spielte.… Hier geht's weiter

September 2024

Charlie Haden

Virtuose technische Brillanz ist nicht das heraus stechende Merkmal dieses großartigen Musikers. Charlie Haden bewegte sich in bedacht schlichten Figuren gern mit mächtigem Ton in den mittleren und tiefen Lagen seines alten französischen Kontrabasses. Er gilt als der erste Bassist, der keine Changes spielte, sondern in der Lage war, spontan aus den ungebundenen Melodien seiner Kollegen des Ornette Coleman Quartetts harmonische Grundlagen zu konstruieren.… Hier geht's weiter

Oktober 2024

Stanley Clarke

Als Stanley Clarke Anfang der 70 Jahre die Jazzszene betrat, wurde er schnell der neue Stern am Bassisten-Himmel. Er spielte gleichsam virtuos den akustischen, einen Piccolo-E-Bass und den normalen E-Bass. Auf letzterem entwickelte er eine beeindruckende Slap-Technik, die zum Trendsetter für E-Bassisten besonders im Fusion-Jazz und im Funk wurde.… Hier geht's weiter

November 2024

Jaco Pastorius

Schon in „Donna Lee“, dem Eröffnungsstück seiner ersten Platte unter buchstäblich eigenem Namen zeigte Jaco Pastorius was sein Spiel am E-Bass ausmachte: lyrische Phrasierung, präzise Rhythmik, Obertöne, Akkorde und vor allem die – wie Joachim-Ernst Berendt sagte – „Humanisierung“ des E-Bass-Sounds.… Hier geht's weiter