In diesem Blog habe ich bereits über Scott Hamilton geschrieben. Ähnlich wie „The Great Scott“ kultiviert der zwölf Jahre jüngere Harry Allen die Kunst des swingenden Spiels am Tenorsaxophon. Beide Saxophonisten ähneln sich stilistisch, weil sie aus den selben Quellen schöpfen.… Hier geht's weiter
Peter Brötzmann

Mitte der 60er Jahre löste Peter Brötzmann massive Kontroversen aus. Seine radikale Abkehr von Regeln der Musik, vom bisher in Europa gespielten Jazz, sein ebenso radikaler Umgang mit seinem Tenorsaxophon, führten zu einer Resonanz bei Publikum und Kritik, die zwischen Begeisterung und totaler Ablehnung lag.… Hier geht's weiter
Alexander von Schlippenbach

Wer glaubt, im freien Jazz tuten alle laut und chaotisch durcheinander, besitzt nur eine begrenzte Vorstellung von dieser herausfordernden Musik. Jazz ist eine Musik, die unter anderem von Spontaneität, Inspiration und Einfallsreichtum lebt. Sie ist eine riskante, aus dem Moment geschaffene Musik, besonders, wenn sie ohne das Netz eines durchgehenden Beats und eines Harmoniegerüsts auskommen muss.… Hier geht's weiter
Ernst-Ludwig Petrowsky

Selbst in Zeiten, als man im Westen nur wenig über den Jazz in der DDR wusste, kannte man den Namen des Saxophonisten und Klarinettisten Ernst-Ludwig Petrowsky. „Luten“, wie er genannt wurde, war die zentrale Figur des DDR-Jazz, fast so etwas wie ein Übervater.… Hier geht's weiter
Aki Takase

Eine Japanerin in einem Kalender, der Protagonisten des deutschen Free Jazz zeigt? Natürlich, denn Aki Takase ist fest in der deutschen Jazzszene etabliert.
Von Osaka erst in die USA
Aki, 1948 in Osaka geboren, hatte in ihrer japanischen Heimat erst klassischen Klavierunterricht und wandte sich schnell dem modernen Jazz zu.… Hier geht's weiter
Joachim Kühn

„From Time to Time Free“ heißt eine großartige CD, die Joachim Kühn im Jahr 1988 mit seinem langjährigen Trio mit Jean-Francois Jenny-Clark, Bass, und Daniel Humair, Schlagzeug, aufnahm. Der Titel ist so etwas wie ein Credo für das Schaffen dieses großen Pianisten, der 1944 in Leipzig geboren wurde.… Hier geht's weiter
Günter „Baby“ Sommer

Der freie Jazz hat seinen Schlagzeugern völlig neue Möglichkeiten verschafft. Befreit von ihrer Rolle als (despektierlich gesagt) Rhythmus-Knechte konnten sie nun mit einem Instrumentarium, das weit über das allgemein übliche Schlagwerk hinausging, bisher im Jazz ungehörte Sounds erzeugen. Man denke nur an den Niederländer Han Bennink, der mit einem Fuchsschwanz – also einer Säge – den Bühnenbrettern zu Leibe rückte.… Hier geht's weiter
Conny Bauer

Die Musikalität ist der Familie Bauer augenscheinlich in die Wiege gelegt. Conny Bauer (geb. 1943) ist Posaunist wie sein elf Jahre jüngerer Bruder Johannes; Bruder Matthias ist Bassist, sein Sohn Louis Rastig Bauer ist Pianist. Zusammen bilden sie die Band „Bauer 4“.… Hier geht's weiter
Rolf Kühn

Die Klarinette ist im modernen Jazz längst nicht so häufig vertreten wie das Saxophon. Das war in der Zeit der Swingorchester anders. Viele Bands wurden von Star-Klarinettisten angeführt, denken wir nur an zum Beispiel Artie Shaw, Woody Herman oder – natürlich – Benny Goodman.… Hier geht's weiter
Gunter Hampel

Gunter Hampel, 1938 in Göttingen geboren, studierte in Braunschweig und machte dort auch Bekanntschaften mit örtlichen Jazzmusikern wie zum Beispiel Otto Wolters und Charles Benecke. Nach seinem Architekturstudium schloss sich ein Studium für klassisches Schlagzeug an; Jazzstudiengänge gab es damals noch nicht.… Hier geht's weiter
