Django Reinhardt und Stephane Grappelli

Ein Traumpaar des Jazz

Django Reinhardt und Stephane Grappelli waren ein Traumpaar des Jazz. Gemeinsam erfanden sie in den Dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts in Paris eine neue Spielart dieser ursprünglich rein amerikanischen Musik. Bis heute wird sie als „Gypsy Swing“ auf der ganzen Welt bevorzugt von Sinti und Roma gespielt (ein politisch korrekter Begriff dafür fand sich bis heute nicht).… Hier geht's weiter

Betty Carter

„Neben der möchte ich morgens nicht aufwachen!“, so fasste der selige Michael Naura seine Erfahrungen mit Betty Carter zusammen. Er hatte für den NDR ein Konzert mit der Sängerin und ihrem Trio produziert. Tatsächlich, Betty Carter war eine überaus selbstbewusste, kämpferische und unbestechliche Frau, die künstlerisch keine Kompromisse einging.… Hier geht's weiter

Für 2023 und für immer: Der neue Jazzkalender von Heinrich Römisch

„My Favorite Things Vol. 2“ heißt der neue Kalender des Braunschweiger Bassisten und Grafikers Heinrich Römisch. Nachdem er sich in den Vorjahren mit Motiven seiner stets wachsenden Reihe „JAZZ IMPRESSIONEN“ und mit Trio-Konstellationen und Lieblingsbands der swingenden Musik befasste, sind es jetzt Künstlerinnen und Künstler, die ihn auf seiner Entdeckungsreise in und durch die Welt des Jazz fasziniert und beeinflusst haben.… Hier geht's weiter

Oregon

Akustisch!

Als der Jazz immer lauter und buchstäblich elektrisch wurde, ging die 1970 gegründete Gruppe Oregon einen entgegen gesetzten Weg. Sie setzte fast vollständig auf akustische Instrumente. Oregon bestand in der ersten, bis 1984 bestehenden, Besetzung aus dem Gitarristen Ralph Towner, Paul McCandless, Holzblasinstrumente, Glen Moore, Bass, und Collin Walcott, Sitar, Tabla und Perkussion.… Hier geht's weiter

Gateway – John Abercombie, Dave Holland, Jack DeJohnette

Der Name einer Schallplatte

Gateway war zuerst der Name einer Platte, die der Gitarrist John Abercrombie zusammen mit Dave Holland, Bass, und Jack DeJohnette, Schlagzeug, 1975 für das deutsche Label ECM aufgenommen hatte. Die Drei verstanden sich musikalisch so gut, dass sie trotz zahlreicher eigenen Projekte und anderer Verpflichtungen immer wieder zu Plattenaufnahmen und Konzertauftritten zusammenkamen.… Hier geht's weiter

The Miles Davis Quintet (Sixties)

Legendäre Miles-Bands zu Hauf

Miles Davis hatte einige legendäre Bands: Das Capitol Orchestra, das 1. Quintett mit John Coltrane, Red Garland, Paul Chambers und Philly Joe Jones, die Band mit Cannonball Adderley und Bill Evans und die späteren Fusion-Formationen. Das Quintett der 60er Jahre mit Wayne Shorter am Tenorsaxophon und der Rhythmusgruppe mit dem Pianisten Herbie Hancock, dem Bassisten Ron Carter und dem blutjungen Schlagzeuger Tony Williams bestand von allen seinen Bands am längsten (bis 1968) und revolutionierte nebenbei den zeitgenössischen Combo-Jazz.… Hier geht's weiter