Nils Wogram

Der Posaunist Nils Wogram (*1972 in Braunschweig) gehört im Vergleich zu den anderen hier vorgestellten Musiker zur jüngeren Generation des deutschen Jazz. Mit vielen von ihnen spielt und spielte er zusammen. Er ist ein überaus vielbeschäftigter Musiker, sowohl in eigenen Projekten, als auch als Sideman bei Kollegen oder Solist bei den großen Radio Big Bands, mit denen er eigene Kompositionen aufführt.… Hier geht's weiter

Der Jazzkalender für 2025 von Heinrich Römisch: Free Jazz in Deutschland

„Free Jazz Deutschland“ heißt der neue Kalender des Braunschweiger Bassisten und Grafikers Heinrich Römisch. Nachdem er sich in den Vorjahren mit Motiven seiner stets wachsenden Reihe „JAZZ IMPRESSIONEN“, mit Trio-Konstellationen und Lieblingsbands der swingenden Musik befasste, sind es jetzt Künstlerinnen und Künstler des deutschen Free Jazz, die ihn auf seiner Entdeckungsreise in und durch die Welt des Jazz fasziniert und beeinflusst haben.… Hier geht's weiter

Peter Brötzmann

Mitte der 60er Jahre löste Peter Brötzmann massive Kontroversen aus. Seine radikale Abkehr von Regeln der Musik, vom bisher in Europa gespielten Jazz, sein ebenso radikaler Umgang mit seinem Tenorsaxophon, führten zu einer Resonanz bei Publikum und Kritik, die zwischen Begeisterung und totaler Ablehnung lag.… Hier geht's weiter

Alexander von Schlippenbach

Wer glaubt, im freien Jazz tuten alle laut und chaotisch durcheinander, besitzt nur eine begrenzte Vorstellung von dieser herausfordernden Musik. Jazz ist eine Musik, die unter anderem von Spontaneität, Inspiration und Einfallsreichtum lebt. Sie ist eine riskante, aus dem Moment geschaffene Musik, besonders, wenn sie ohne das Netz eines durchgehenden Beats und eines Harmoniegerüsts auskommen muss.… Hier geht's weiter

Aki Takase

Eine Japanerin in einem Kalender, der Protagonisten des deutschen Free Jazz zeigt? Natürlich, denn Aki Takase ist fest in der deutschen Jazzszene etabliert.

Von Osaka erst in die USA

Aki, 1948 in Osaka geboren, hatte in ihrer japanischen Heimat erst klassischen Klavierunterricht und wandte sich schnell dem modernen Jazz zu.… Hier geht's weiter

Joachim Kühn

„From Time to Time Free“ heißt eine großartige CD, die Joachim Kühn im Jahr 1988 mit seinem langjährigen Trio mit Jean-Francois Jenny-Clark, Bass, und Daniel Humair, Schlagzeug, aufnahm. Der Titel ist so etwas wie ein Credo für das Schaffen dieses großen Pianisten, der 1944 in Leipzig geboren wurde.… Hier geht's weiter

Günter „Baby“ Sommer

Günter "

Der freie Jazz hat seinen Schlagzeugern völlig neue Möglichkeiten verschafft. Befreit von ihrer Rolle als (despektierlich gesagt) Rhythmus-Knechte konnten sie nun mit einem Instrumentarium, das weit über das allgemein übliche Schlagwerk hinausging, bisher im Jazz ungehörte Sounds erzeugen. Man denke nur an den Niederländer Han Bennink, der mit einem Fuchsschwanz – also einer Säge – den Bühnenbrettern zu Leibe rückte.… Hier geht's weiter

Conny Bauer

Die Musikalität ist der Familie Bauer augenscheinlich in die Wiege gelegt. Conny Bauer (geb. 1943) ist Posaunist wie sein elf Jahre jüngerer Bruder Johannes; Bruder Matthias ist Bassist, sein Sohn Louis Rastig Bauer ist Pianist. Zusammen bilden sie die Band „Bauer 4“.… Hier geht's weiter

Rolf Kühn

Die Klarinette ist im modernen Jazz längst nicht so häufig vertreten wie das Saxophon. Das war in der Zeit der Swingorchester anders. Viele Bands wurden von Star-Klarinettisten angeführt, denken wir nur an zum Beispiel Artie Shaw, Woody Herman oder – natürlich – Benny Goodman.… Hier geht's weiter