Februar 2026

Thelonious Monk

Als Thelonious Sphere Monk im Februar 1982 im Alter von 64 Jahren starb, hinterließ er 71 Kompositionen. Er selbst war ihr bester Interpret. Allerdings verstummte dieser exzentrische Individualist des Jazz-Pianos schon in der 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Seinen letzten öffentlichen Auftritt hatte er 1976 beim Newport Jazz Festival.… Hier geht's weiter

Joachim Kühn

„From Time to Time Free“ heißt eine großartige CD, die Joachim Kühn im Jahr 1988 mit seinem langjährigen Trio mit Jean-Francois Jenny-Clark, Bass, und Daniel Humair, Schlagzeug, aufnahm. Der Titel ist so etwas wie ein Credo für das Schaffen dieses großen Pianisten, der 1944 in Leipzig geboren wurde.… Hier geht's weiter

Charlie Haden

Virtuose technische Brillanz ist nicht das heraus stechende Merkmal dieses großartigen Musikers. Charlie Haden bewegte sich in bedacht schlichten Figuren gern mit mächtigem Ton in den mittleren und tiefen Lagen seines alten französischen Kontrabasses. Er gilt als der erste Bassist, der keine Changes spielte, sondern in der Lage war, spontan aus den ungebundenen Melodien seiner Kollegen des Ornette Coleman Quartetts harmonische Grundlagen zu konstruieren.… Hier geht's weiter

The Ornette Coleman Quartet

Ornette Coleman – der erste Neuerer nach Bird?

Das originale Ornette Coleman Quartett machte 1959 und 1960 Furore. Kritiker und Jazzmusiker äußerten sich kontrovers über Musik und Konzept des Texaners Coleman. Das reichte von völliger Verdammnis bis zur enthusiastischen Anerkennung Colemans als der „erste Neuerer seit Charlie Parker“, wie John Lewis vom Modern Jazz Quartet sagte.… Hier geht's weiter